Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
Entstehung
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Emir. Nein! ſie ſchwammen in einem offnen Na⸗ chen in der See, hatten nichts bei ſich Korradin. Und du nahmſt ſie ohne Gegenwehr gefangen? Emir. Ohne die geringſte! Korradin. Und welches ſoll ihr künftiges Schic ſal ſeyn? Emir. Es iſt ſchon entſchieden. Sie müſſen rudern! Korradin. Waren es gemeine, arme Leute? Emir. Nein! es ſind edle Sicilianer, werden aber der Arbeit ſchon gewohnt werden. Korradin. Sind ſie dir feil2 Emir. Herr, gebiete mit allem, was ich habe, was ich vermag! Korradin(ernſt). Ich frage: ob ſie dir feil ſindk Emir. Zürne nicht, Großmüthigſter, ſie finds! Korradin. Was forderſt du? Emir. Beſtinnne ſelbſt den Preis. Korradin. Nicht ich, ſondern du! Mir gebührts zu geben, was du forderſt! Emir. Ich gebe ſie dir alle um vierzig Goldgülden Korradin. Du ſollſt ihrer hundert erhalten. Löſ ihre Feſſeln und führe ſie her! Emir(mit den gefanguen Grafen und Ruderknechten Hier ſind ſie alle zu deinem Gebote. Korradin Gu dieſen). Ihr ſeyd frei, könnt wiede hinziehen, wohin ihr wollt, und damit auf der Reiſe euch nichts mangle, ſo nehmt dies mit euch! Er warf ihnen einen Beutel zu, die Erlösten knieen um ihn be⸗ um) Keinen Dank, die That iſt des Dankes nicht werth Wollt ihr aber doch dankbar ſeyn, ſo erinnert euh derſelben, wenn ihr in euerm Lande einen meiner Bii der gefeſſelt erblickt, und thut ein Gleiches. Graf Zekanv. Ich will deine Großmuth nie ergeſſen, will ſie nicht zu vergelten, nur nachzuahmen