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dieſe Frage beantwortet. Ich bangte damals für ihr Leben; aber jetzt kann ich euch freudenvolle Nachricht geben.
Friedrich. O wollte Gott, ſie wäre dann auch eben ſo wahr!
Der Greis(ſeinen Bart ergreifend). Betrachte die⸗ ſes Haar, es iſt in Ehren ergraut, ich werd's am Ende meiner Tage nicht mit Lügen beflecken.
Er erzählte ihnen nun Ritter Wieſenborns That, ſein Ende, und das folgende, wahre Schickſal der Wei⸗ ber; endlich verſicherte er ſie, daß ſie ſolche geſund und wohl zu Akkon wieder finden würden, wenn ſie von Sidon aus mit der chriſtlichen Flotte dahin zurückkehr⸗ ten. Freude und Erſtaunen ergriff nun in gleichem Grade die Herzen der Ritter; ſie wagten es nicht mehr zu zweifeln, und ehrten in dem Greiſen einen Pro⸗ pheten Gottes, deſſen kräftigem Gebete ſie das Wohl ihrer Weiber empfahlen. Eben begann ein neues Ge⸗ ſpräch, als der Chriſt, welchen die Ritter mit ſich führ⸗ ten, ins Gemach trat und den Alten fragte: wo er Roſſe und Kameel tränken könne? Der Greis ſtarrte den Sklaven lange mit Verwunderung an; endlich gebot er ihm, nordwärts zu treiben, wo er Waſſer in Menge finden würde. Er ging, und Friedrich forſchte bei dem Alten: warum er den Sklaben ſo ſtark be⸗ trachtet habe.
Der Greis. Wunderbar, großer Gott! ſind deine Wege, auf welchen du die Menſchen in die Gefahr führſt! Noch wunderbarer aber diejenigen, auf welchen du ſie wieder glücklich erretteſt! Oft ſah mein Blick dieſen Jüngling neben euch herziehen, nie achtete ich ſeiner, und er war doch meiner Achtung ſo würdig
Friedrich. Ich verſtehe dich nicht!
Der Greis. Auch ich muß erſt alles ordnen, wenn ich begreifen und es euch enthüllen will. Gönnt


