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Friedrich. Ich werde es wahrlich nicht thun! Harrt mit uns, bis ſie kommen! Ich hoffe zu Gott, daß der Ausgang euch eines andern belehren ſoll.
Frievrich würde vielleicht noch länger mit den Frem⸗ den geſprochen haben, wenn er nicht bemerkt hätte, daß die Fenſter der nahen Kirche ſich auf einmal ſtark erleuchteten. Ehe er noch dieſe Bemerkung ſeinen Be⸗ gleitern mittheilen konnte, hörte er und alle aufs neue, daß Roſſe ſich nahten. Begierde nach Rache, nach Auftlärung fachte ihren Muth mächtig anz ſie ſporn⸗ ten ihre Roſſe vorwärts und ſtellten ſich an die Straße, auf welcher der Zug heran kam. Sieben und zwanzig
Ritter im ſchwarzen Harniſché zogen nun vor ihnen
vorüber; ſie ſchienen ihrer und des Gewiehers der Roſſe nicht zu achten, welche wechſelsweiſe einander begrüßen. Als der letzte ſich nahte, ſenkte Friedrich ſeine Lanze gegen ihn und gebot ihm Stillſtand.
Friedrich cheftig und voll Eifer). So nicht! So entkommt ihr nicht! Wenigſtens einer unter euch muß euer Verſprechen erfüllen und mir Rede ſtehen!
Der Ritter. Willkommen, tapferer Löwenritter, willkommen! Ich würde dir meine Hand zum Gruße bieten, wenn ich nicht im Voraus wüßte, daß du den Gruß verſchmähteſt! Wir haben den Briefeures Haupt⸗ manns erhalten und geleſen! Euch ſoll Genugthuung und Aufklärung werden. Harre nur ein wenig, bis ich den Ritter Fürchtegott herbeirufe, er hat Aufträge an dich von unſerm Hauptmanne!
Friedrich(ſoth. Ich erwarte ihn hier!—— Der Ritter trabte nun vorwärts, der ganze Haufe ſtand. Neun Ritter führten die ſieben Freinden, welche am Kreuze ſtanden, nach der Kirche, die übrigen kehr⸗ ten mit ihrem Anführer zu Friedrichen zurick.
Anführer. Evler Ritter! Wie nennſt du
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