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nen Friedrichs und ſeiner Begleiter nicht zu achten, und ſiellten ſich nahe zum Kreuze, von welchem die
erſtern ſich ein wenig entfernt hatten. Friedrich. Wer ſeyd ihr? Und was beginnt ihr
Einer der fremden Ritter. Wir harren der ſchwarzen-Ritter und verlangen aufgenommen zu wer⸗ den ins Heiligthum ihres Bundes. Wenn ihr die Ab⸗ geſandten derſelben ſeyd, ſo findet ihr uns bereit, euch zu folgen.
Friedrich. Arme Wichte! Kann Warnung euch retten, ſo flieht von hier! Schwarz iſt die Rüſtung der Ritter! Schwarz iſt ihr Bund! Joch ſchwärzer aber ihre Handlung! Seyd ihr Freunde der Unſchul⸗ digen! Wollt ihr Retter ver Unterdrückten werden, ſo eilt von hinnen, denn bald wird ein fürchterlicher Schwur euch zu Feinden derſelben machen!
Ein fremder Nitter. Wenn dies die erſte Probe eures Bundes iſt, ſo werden wir ſie glücklich überſte⸗ hen, denn wir ſind zu ſehr von eurer reinen Abſicht, von euren edlen und guten Handlungen überzeugt! Eure Vorſtellung täuſcht uns nicht! Fördert lieber unſern ſehnlichen Wunſch, die Erfüllung deſſelben wird euch unſern wärmſten Dank ſichern.
Friedrich. Verblendete, laßt euch rathen. Auch wir harren der ſchwarzen Ritter, aber wahrlich nicht zur Aufnahme in ihren Bund, ſondern zur Aufforde⸗* rung der gerechteſten Rache! Noch einmal: Ihr dauert mich! Wenn ihr redlich denkt, ſo weicht von hinnen!* Ihr werdet Räuber werden! Ihr werdet friedliche Veſten derbrennen und Weiber entführen müſſen!
Ein fremder Ritter. Wenns Gottes Ehre för⸗ dert, wenns ſeinen Ruhm vermehrt, ſo werden wir's wrillig und gerne thun! Ihr ſeht, eure Verſtellung
fruchtet nichts! Endet lieber und führt uns Käher 3 zum Ziele! 6


