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Mit mehrerm und ſtärkerm Verlangen ſahen nuh alle der kommenden Nacht entgegen, in welcher ſie mit den unbekannten Rittern zu ſprechen und nähere Nach⸗ richten zu erhalten hofften. Viele der Ritter zogen auf Farnsburgs Geheiß ſchon an bieſem Tage aus, um auf entferntern Scheidewegen der Ankunft der Frem⸗ den entgegenzuharren. Allen wurde aufgetragen, mit Würde und Ernſt nach der Ritter Namen zu forſchen, und im Namen des beleidigten Löwenbundes Rechen⸗ ſchaft und Genugthuung zu fordern. Als es Abend wurde, zog auch Friedrich ſammt ſeinen treuen Beglei⸗ tern, und mit dieſen auch der junge Graf Ludwig nach dem nahen Benediktinerkloſter hinab, bei deſſen Kirche ſich ein großer Scheideweg befand, deſſen Spitze gerade nach dieſer führte. Sie harrten, bis die Mit⸗ ternachtsſtunde ſich nahte, im Forſte, und ritten dann mit frohem Muthe nach dem Kreuze, welches in der Mitte des Scheideweges errichtet war. Die Nacht war trüb und dunkel, Gewitterwolken zogen am Gebirge umher, der Blitz derſelben erleuchtete dann und wann die ganze Gegend heller zls der Vollmond, welchen meiſtens finſtere Wolken deckten. Abwechſelnd wehte der Südwind, wirbelte Staub in die Höhe, und knarrte fürchterlich mit dem Fähnlein des Thurms. Alles ſchien rings umher zu ruhen unt zu ſchlafen, nur des Käuz⸗ leins Ruf und Riedengebelle durchſchallte dann und wann das Ohr der Horchenden. Im nahen Sumpfe hüpften Irrwiſche in großer Zahl umher und ſchreck⸗ ten der Ritter Roſſe, welche oft ihre Mähnen ſchüttel⸗ ten und zu ſchnauben begannen. Wie die Glocke eilfe ſchlug, hörten ſie von Ferne Geräuſch der Kommen⸗ den. Sie zogen ihre Schwerter und ſchloßen ſich an einander. Sieben Ritter, ohne Harniſch, ohne Schwert und Lanze, langten nun am Kreuze an, ſiiegen vom Roſſe und ſandten ihre Knechte ſeitwärts. Sie ſchie
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