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ſie nicht geben, und im Forſte fanden die Forſchenden keinen, der ihren Zug beobachtet hatte. Viele Stra⸗ ßen durchkreuzten den Forſt. Unermüdet, denn Hoff⸗ nung der Rache ſtärkt mächtig, zogen die Ritter auf allen dieſen hin und her, und fanden nirgends, was ſie ſo emſig ſuchten. Mehr als einmal hatten ſchon die Aermſten den Forſt rings umher durchjagt, waren in jedem nahen Dorfe, in jeder einzelnen Hütte ein⸗ gekehrt, und hatten nichts erforſcht, nichts erfahren, als einſt in einer angenehmen Sommernacht Friedrich unter den Bäumen zu xuhen beſchloß, und doch nicht ruhen konnte. Er blickte ſehnſuchtsvoll ins weite Fir⸗ mament hinauf, und forſchte traurig nach dem Orte der ewigen Ruhe, als er mit einmal den Mond erblickte, und gewahrte, daß ſeine Scheibe ſich mächtig zu füllen begann. Er erinnerte jetzt ſeine Begleiter an das Gebot ihres Hauptmanns, und da dieſe des vergebnen Forſchens müde waren, ſo waren ſie alle zur Rückkehr um ſo mehr bereit und williger, weil ſie mit Wahr⸗ ſcheinlichkeit hoffen konnten, daß die unbekaunten Ritter auf den Scheidewegen ihrer harren würden.
Am Abend zuvor, ehe der Mond ſich ganz füllte, langten ſie auf Farnsburgs Veſte an. Alle Rilter ſtrömten ihnen entgegen, und unter dieſen auch die alten Grafen. Traurig wichen dieſe aber zurück, als ſie die hoffnungsloſen Blicke der Ankommenden ſahen, und deutlich bemerkten, daß finſtere Verzweiflung auf ibrer Stirne throne. Sie nahmen die Heimkehrenden tillſchweigend bei der Hand, führten ſie nach dem Gemache der alten Gräfin, und geboten ihnen, ohne Rückhalt die Trauerpoſt zu erzählen, welche ihr Geſicht ſchon im Voraus ſo deutlich verkündigt hatte. Der kältere und daher richtigere Forſcherblick der Alten fand an der Erzählung der Ritter vieles zu tadeln, man⸗ ches ſchien ihnen nicht erwieſen, nicht deutlich darge⸗


