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dort dieſe Narbe erbeutet, wieder zurückgekehrt ſey, und zum Lohne ſeiner Tapferkeit kärglichen Unterhalt im Kloſter gefunden habe. Ihr habt ſchon recht, endete er mit neuem Kopfſchütteln, wenn ihr den Pfaffen nicht alles aufs Wort glaubt, und wäre ich an eurer Stelle, † ſo würde ich auch die Kirche durchſuchen. Es kann Gott nicht beleidigen, wenn man verlornes und ge⸗ raubtes Gut dort ſucht.
Friedrich. Lieber, guter Kriegsknecht, wenn die Kloſterluft dein edles Blut noch nicht ganz verdorben hat, ſo entdecke mir, was dein Mund ſo unwillig zu verſchweigen ſcheint. Herrliche Belohnung wartet dei⸗ ner! Ich will dich mit mir nehmen und Vaterähnlich pflegen!
Der Laibruder. Geſtrenger Herr Ritter! Ihr verhunzt mir durch eure Verſprechungen ein gutes Werk, das ich eben, nicht um des zeitlichen Gewinnſts willen, ſondern zu meinem künftigen Seelenheil aus⸗ zuführen gedachte. Was ich weiß und muthmaße, will ich Luch ohne Rückhalt tren und revlich erzählen, be⸗ ginnt dann mit mir und meiner Erzählung, was euc gut und weiſe dünkt. Vor einigen Tagen, als ich ruhig auf meinem Lager ſchlief, ſchreckte mich unge⸗ wöhnlicher Lärm empor. Ich ſchlich aus meiner Zelle dem Geräuſche nach, und ſah unſere Kirche mit Fackeln beleuchtet. Wie ich dort anlangte und mich hinter einem Pſeiler verſteckte, ſah ich viele geharniſchte Rit⸗ ter, und unter ihnen mehrere Pfaffen unſers Kloſters ₰ an der offnen Gruft ſtehen. Sie ſenkten eben unter leiſem Gebete einen Sarg hinab, wälzten den Stein wieder drüber, und gingen dann nach der offnen Kirch⸗ thüre, wo unſre Mönche traulich von den Rittern Ab⸗ ſchied nahmen und die Thüre wieder verſchloſſen. Ich kehrte, als niemand mehr zugegen war, in meine Zelle zutück, marterte vft mein Gehirn mit allerhand Muth⸗
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