Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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tb.

preinliche Lage des Jünglinzs, und beſchloß, ihn dau⸗

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Thierſteins Glück hervor, doch war der Haufe größer der dem edlen Jünglinge ſeine Wonne gönnte, und in vieler Augen glänzten Thränen des Beifalls. Graf Frohburg unterbrach jetzt die lange Stille. Er nahte ſich den Glücklichen und ſprach laut den väterlichen Segen über dieſe Verbindung aus. Dir ward meiner Tochter Hand, endete er, für die gelobte Morgengabe will ich nun auch ſorgen.

Burg wieder bewohnen; und innig will ich mich freuen, wenn ein Reis meines Stammes dort grünen und neue Zweige treiben wird! Des Vaters Umarmung folgte nun der Kuß der beiden Söhne; alles drängte ſich dieſen nach, und Glückswünſche über Glückswünſcht beſtürmten das liebende Paar, das ſo gerne, entfert Lon allen läſtigen Zeugen, ſich innige Liebe und ewig Treue geſchworen hätte. Der Zug ging endlich nac dem Trinkſale, wo bald die gefüllten Becher herum gingen, in welchem manche ihre fehlgeſchlagene Hof nung erſäufen ſuchten. Still und glühend ſaß der Graf Thierſtein an Adelheids Seite; er hätte ſo gerne ſeinem Gefühle Worte gegeben: da aber aller Blick immer nur auf ihn gerichtet wa, wagte ers nicht, und verſtummte ſtets wieder, wn er zu ſprechen an⸗ fing. Der alte Graf ſch dieſen Zwang, erkannte die

aus zu hefreien. Ihr werdet, ſprach er lächelnd z den Verlobten, euch manches zu ſagen haben, das kei

ner Zeugen bedarf, geht nach dem Garten, dort wer⸗

det ihr uihsſtört ſchwätzen können. Gern und will befolgten beide des guten Vaters Gebot, Ich wilt Geſpräch Ficht erzählen. Es beſtand aufangs i

hen Ausrufungen über das unverhoffte Glück, und gin

endlich in die Verſicherung über, daß beive ſchon früher Kindheit an einander herzlich geliebt hätten

Die verpfändeten Güter deines Vaters will ich löſen, du ſollſt die väterliche