Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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at Augenblicke der Rettung, daß ich ſein Vater werden wolle! zum alten Grafen) Eure Güte gibt mir mehr, ne als ich bedarf, ich will den Ueberfluß mit dem Kinde s theilen, will ihm ſeyn, was ihr mir wart, und dieſem m die Schuld bezahlen, die ich bei euch machte. et Er ſchwieg, und alles ſtaunte. Zagend und fürch⸗ tend blickten alle Ritter auf Adelheiden, die mit ihrer Hand edie Augen verdeckte, um ungehindert weinen zu t können. Jetzt wiſchte ſie ſchnell die Thränen vom Auge⸗ s WMWir, mir dies Kind, ſprach ſie heftig, ich will ſeine Mutter werden! Graf Thierſtein reichte es ihr, mehr als einmal küßte ſie es, und blickte darauf nach dem alten Grafen, der mit Wohlgefallen dem Spiele zuſah. Der alte Graf. Tochter! ſoll ich entſcheiden?

Adelheid. Nein, Vater, ich ſelbſt. Nur eine Frage noch an euch! Gu Graf Thierſteim Wie nennen ſich die Knechte, welche das hülfloſe Weib mordeten, dies unſchuldige Kind tödten wollten?

Graf Thierſtein. Ihren Namen ſoll niemand erfahren. Reue wird ſicher der raſchen That, die krie⸗ geriſche Wuth erzeugte, folgen, und dieſe wird thäti⸗ ger als Straſe ihr Herz beſſern.

Adelheid. S be»dich genug geprüft; dein Herz denkt edel⸗ S ſchenkteſt mir deine Beute äihm ihre Hand reichend) Miin dies zum Lohne dafür, damit auch du dein Gelübde erfüllen und des Verlaßnen Va⸗ ter ſeyn kannſt!

Graf Thierſtein ſank ſtillſchweigend zu ihren Füßen nieder. Er küßte die ihm angebotene Hand, und Adel⸗ heid verbarg die jungfräuliche Röthe ihres Angeſichts an ſeiner Bruſt. Es folgte nun eine herrliche, des Pinſels würdige Scene. Alles ſchwieg, aber jedes einzelnen Blick und Mienen ſprach um ſo lauter. Ge⸗ füble mancher Art malten ſich auf der Anweſenden Geſichtern; aus manchen blickte hell der Reid übei