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Graf, ſprecht! Dünkt der Preis euch einer edlen That würdig, ſo erzählt ſie mir! raf Thierſtein. Hätte mein Wunſch meine Thaten beflügeln können, ich würde um des Preiſes willen allein geknüpft, allein geſiegt haben! Gzu dem jüngern Grafen Frohburg) Graf Heinrich! Ihr werdet das Zeugniß mir nicht verſagen, daß ich ſtets euch zur Seite fochte, ſelbſt im erſten und härteſten Anfalle nicht von euch wich, und vielleicht, als ihr euer Haupt zur Beſchützung eures Vaters zu ſehr entblößtet, es oft gegen die Streiche der Mörder zu ſchützen wußtt. Graf Heinrich. Nimm meinen Dank dafür! Ich erinnere mich deſſen nur allzuwohl. Dft hörte ich Schwerter über meinem Haupte klirren, und wenn ich aufwärts blickte, ſo ſah ich dein Schild über mir. Der alte Graf. Du beginnſt gut! Erzähle weiter!. Graf Thierſtein. Meine Erzählung iſt ſchon geendet. Was ich ferner begann, kann mir hier nichts fruchten.
Adelheid. Auch nicht, wenn ichs zu hören wünſche?
Graf Thierſtein. Ihr befehlt, und ich gehorche Als die Mörder ſchon entflohen waren, die Sieger den Lohn ihrer Tapferkeit zu erndten nd Beute zu mache. ſuchten, da ſcholl mir aus einem f Gemache die wehklagende Stimme eines Weibes enthegen. Ich eilte 1 hinzu, und fah eben, wie ein unbarmherziger Knecht 4 Rothbergs Weibe den Kopf ſpallete. Ein anderer hielt t ein weinendes Kind hoch empor, und wollte es ver⸗ muthlich an die Wand ſchleudern. Ich entriß es dem Wüthenden, und dies iſt die einzige Beute, die i machte. Seht! ceinen Mantel enthüllend) bier ſchläfts in meinen Armen, und wähnt nicht, daß es vater⸗ und ₰ mutterlos iſt. Es iſt Rothbergs Kind, aber es hat keinen Antheil an ſeinem Verbrechen. Es iſt mir um voßwillen theuer geworden, und ich ſchwur in deni
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