13
winnt ihr den Preis auch nicht, ſo ſoll doch Lur Adel⸗ heid unſre Richterin ſeyn.
Andre. Nur gegenſeitige Liebe kann die Ehe be⸗ glücken. Was müzt uns Adelheids Hand, wenn die⸗ ſer nicht auch ihr Herz folgt. Laß ſie ſelbſt richten, nur ſie kanns verſ ſchenken!
Der frohe Vater wählte nun einige ehrwürdige Greiſe zu Richtern über ſich und ſeine zwei Söhne; und als die erſtern beie Urtheil geſchworen hatten, trat er zu ihnen. Ich Mr ſtets, ſprach er, an der
S meiner Krieger! Wie der wilde Han fe aus
den Trinkſälen herausd drang, rings umher Schwerter um uns blinkten, da wichen die mir Folgenden ein wenig zurück, nur ich ſtemmte mich dem gewaltigen Strome mit Jugendkraft entgegen, und vertheidigte mich ſo lange, bis meine Begkeiter mit neuem Muche nachdrangen. Im Hintergrunde des Gewimmels er⸗ blickte ich darauf den Mörder meines Freundes und Bundsgenoſſen: ich drang durch hundert Schwerte welche ihn vertheidigten, hindurch, und war ſo gl lich, ihm den Lohn ſeiner ruchloſen That zu geben Er zieht ſein Schwerd Seht, an dieſem klebt ſein Blut, zur Verſöhnung will ich es nun auf meines Freundes Grabe opfern! Die Richter. Ihr habt mit Wenigem viel ge⸗ ſagt! Ihr habt die ganze Abſicht des Zuges erfüllt, habt euern Freund gerächt! Wer wirds wagen, euch den reis ſtreitig zu machen.
Der zweite S Sohn des Grafen. Ich, Rich⸗ kr ich! Verzeiht, Vater, meiner Kühnheit! Aber iht habt ſchon ehe der Lorbeern genug geſammelt und könnt eurein Sohne ſchon dieſe einzigen gönnen Wahr iſts, Ihr ward im Kampfe ſteis voran Wahr ſis euer Schwert behr den vuchloſen Rothberg, aber
längſt wäret ih r geſuiken unter dem Schwete ſeinen


