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ſchrecklichſten dieſes Zeitalters. Rothbergs Bundsge⸗ noſſen waren noch alle auf der Veſte verſammelt, ihrt Anzahl erſtreckte ſich über tauſend; der Wein hatte ihre Köpfe erhitzt und ſie nutg zum Kampfe gemacht Sie ſtürzten gleich wilden Thieren, deuen man den Raub abjagen will, aus den Trinkſälen heraus, und vertheidigten mit ungewöhnter Standhaftigkeit den Ein⸗ gang. Nach einem langen Gefechte ſiegte endlich die gerechte Sache. Viele der Mörder waren ſchon getöd⸗ tet, die äbrigen ſuchten ihr Heil in der Flucht, das nur wenige fanden, und von den Nachſetzenden nie⸗ dergemetzelt wurden. Hagbergs Gattin und ſeine Kin⸗ der wurden gerettet, und wie die Sonne aufging, zogen die Sieger, mit vieler Beute beladen, in der Veſte Frohburg triumphirend ein. Sie wurden von den Zurückgebliebenen jauchzend en npfangen, und eifrig be⸗ fragt: Wer wohl der Glückliche ſey, dem die Hand der ſchönen Adelheid zum Lohne werde? Alle ſchwie⸗ gea; dennoch hatte der Graf auf dem Rückzuge des ausgeſetzten Preiſes nicht gedacht, und keinen gefragt ob er ihn erkämpft habe?2
Als ſie im weiten Vorhofe anlangten, befahl der alte Graf Stille, und begann alſs: Ich habe dem Tapferſten unter uns meine Tochter zum Lohne ver⸗ ich will nun Wort halten. Tretet hervor, ihr edlen Kämpen, und erzä hit, wie ihr fochtet, wie ihr ſiegtet? Damit aber der mir ſo theure Preis nicht etgeheil zur neuen Fehde gebe, keiner unter
uch das väterliche Herz einer Sie zigkeit beſchul⸗ ige ſo will ich nicht Richter eurer Thaten ſehn. Ihr ſekbft ſollt aus den ſieeeen Edlen euch eure Richter wählen, ſie ſollen ſchwören, daß ſie nach Recht und Gerechtigkeit, nach Pflicht und Gei ei⸗ len wollen, und denjenigen, welchem ſie den Preis zuerkennen, will ich mit Srat i milen


