Firmeß geladen wurde, und mit Erlaubnis ſeines Lehrmeiſters auch dahin ging. Die iungen Pur⸗ ſche tanzten in der Schenke, er miſchte ſich unter ſie, tanzte mit, und trank mehr als gewoͤhnlich. Wie BVier und Vrandwein ſeinen Kopf gleich ſtark benebelt hatten, forderten, nach gewoͤhnlicher Sitte, die Muſikanten ihre Bezahlung, er achtete in die⸗ ſem Zuſtande ſeines Schazes nicht, gab ihnen ei⸗ nen Dukaten, und verſprach noch einen, wenn ſie bis an den Morgen aufſpielen wuͤrden. Sie thatens und der betrunkne Wilhelm zahlte richtig. Da ſolch ein Lohn im Dorfe nicht gewohnlich war, ſo ward ſeine Freigebigkeit balb das Geſpraͤche deſ⸗ ſelben, und kam, mit allerhand Zuſäzzen vermehrt, zum Vhre ſeines Lehrmeiſters. Dieſer ſtaunte mit Recht, als man ihn verſicherte, daß ſein Jaͤger⸗ junge mehr als einmal eine Handvoll Dukaten herausgezogen, und die Muſikanten mit zween derſelben beſchenkt habe, er harrte ſeiner mit Be⸗ gierde, weil er eben im Walde abweſend war, und forderte, als er am Abende zurükkehrte, ſo⸗ gleich ofnes Geſtaͤndniß: Wie und woher er zu ſo vielem Gelde gekommen ſei? Wilhelm, welcher durch ſeines Vaters Haͤrte von Jugend auf zur Läge gewohnt war, und vfnes Bekenntnis als ei⸗ ne ſichere Strafe ſcheute, vielleicht nebenbei auch noch die Rache der unbekannten Maͤnner fuͤrchtete, wollte anfangs die ganze That läͤugnen, wie aber der kluͤgere Lehrmeiſter ſeine Taſchen unterſuchte, und wurklich noch zehn Dukaten bei ihm fand, ſo
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