Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1797)
Entstehung
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ihm ſolches zu bezahlen. Wilhelm erkannte ſo⸗ gleich in dieſem, einen der Maͤnner, welche ihn gebunden hatten, er ſchmiegte ſich in eine Ekke, aber der Mann erkannte ihn doch, und legte ei⸗ nigemal den Finger auf den Mund. Der Forſt. meiſter ſtand an ſeinem Schreibtiſche, anfangs wollte er mit dem dort verwahrten Golde bezah⸗ len, nachher entſchloß er ſich, da der Verkaͤufer ſelbſt darum bat, zur Zahlung in Silber, und ging nach einem Rebengemache, um ſolches zu holen. Wilhelm ſpielte indes wieder emſig mit den Kleinen, und traute ſich nicht zu dem fuͤrchter⸗ lichen Manne empor zu blikken. Der Forſtmeiſter kehrte zuruͤt, zahlte, und der Verkaͤufer ging. Wilhelm folgte bald, weil der Abend nahte, und er eine Meile weit gehen mußte. Wie er von der Straſſe ab, mitten im Walde, nach dem Jaͤ⸗ gerhanſe einlenkte, trat der Verkaͤufer des Pfer⸗ des aus dem Gebuͤſche heraus, und faßte Wil⸗ helmen am Arme. Haſt du reinen Mund gehal⸗ ten? fragte er trozzig. Haſt du dem Forſtmeiſter nicht das geringſte erzaͤhlt? Wilhelm betheuerte

es offen und kraͤftiglich.

Der Fremde. Kannſt du dein Leben, deine Seele fuͤr die Wahrheit verpfaͤnden? Willſt du vas erſtere verliehren, wenn du mich hintergehſt? Wilhelm. Ja, das will ich.

Der Fremde. Willſt, kannſt du ſchweigen all dein Lebelang?