— 25 ofne Loch zu guken, doch beſchloß er, alles zu verſchweigen, weil er für ſein Leben zagte; er er⸗ zählte deswegen daheim„daß er einem Fuchſe nachgeklettert, von einem Felſen herab geſtuͤrzt ſei, und ſich dadurch am Haupte verwundet habe. Anfangs wollte er dieſe Wunde zur Entſchuldigung nehmen, um einige Tage hindurch den Vogelheerd nicht beſuchen zu duͤrfen, wie er aber ganz weis⸗ lich ͤberlegte, daß er dieſes Geſchaͤft in der Folge doch wieder verrichten muͤſſe, und leicht bei den ihm ſo furchtbaren Maͤnnern einen Verdacht des Verraths erregen koͤnne„ ſo faßte er Muth, und ging ſchon am andern Tage wieder dahin. Schon wars heller Sonnenſchein„als er das Haͤuschen zu oͤfnen wagte, und mit Zittern hineintrat, der Fußboden war vollkommen hergeſtellt, und aller Orten gut befeſtigt. Er war ſonſt ſo vergnuͤgt im Haͤuschen geſeſſen, izt zitterte er, wenn ſih nur das geringſte ruͤhrte, und ſprang einigemal ſogar ins Freie. Wie aber einige Tage ſtill und ruhig verfloſſen, da ſtieg ſein Muth, und er fing wieder wie gewoͤhnlich Vogel. Zwei Wochen nach⸗ her mußte er einige derſelben zu ſeinem Wohl⸗ thaͤter dem Forſtmeiſter tragen, und blieb den gan⸗ zen Nachmittag dort„weil ſeine kleinen Freunde es ausdruͤklich vom Vater forderten, und dieſer es herzlich gerne erlaubte. Der Forſtmeiſter kaufte eben ein Pferd, ritt auf dieſem ſpazieren, fands ſeiner Abſicht angemeſſen, und berief, wie er heimkehrte, den Verkaͤufer ins Zimmer„um
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