Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1797)
Entstehung
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Bis Morgen, fuhr der Sprechende fort, wird das Loch im Fußboden wieder zugemacht ſein, du

kannſt kuͤhn darauf ſpringen, es wird nicht mehr

brechen, aber wenn du irgend iemanden nur eine Silbe von dem ganzen Vorfalle erzaͤhlſt, ſo iſt dein Leben verlohren, wir lauern dir im Walde auf, und ſchuͤſſen dich gleich einen Hund vor den Kopf. Merke dir dies, nimm dich in Acht, und ſammle izt deine gefangnen Voͤgel im Nezze, damit ſie dirs nicht zerreiſſen und entwiſchen. Die Maͤn⸗ ner gingen nach dieſer Rede fort, nur einer kehrte zuruͤk, und ſagte: Wenn du ſchweigſt, ſolls dein Schade nicht ſein, wir werden dirs ſchon vergelten! Es bedarf wohl keiner naͤhern Erklaͤrung dieſer Geſchichte! Die Maͤnner waren Raͤuber und Diebe, welche wahrſcheinlich ſchon von lange her dies einſame Haͤuschen zu ihrem Aufenthalte benuz⸗ ten, die natuͤrliche Höhle unter dem Fußboden deſſelben zur Aufbewahrung ihres Raubes ge⸗ brauchten, und eben ſo wahrſcheinlich in der Hoͤhle ſchliefen, als Wilhelm durch den gebrochnen Fuß⸗ boden zu ihnen hinabſturzte. Sehr natuͤrlich wars, daß ſie ihn zu ihrer Sicherheit banden, nach dem nahen Gebuͤſche trugen, und indes ihren Raub nach einer andern Hoͤhle in Sicherheit brachten. Wilhelm befolgte das Gebot der Maͤnner puͤnkt⸗ lich, er eilte nach dem Vogelheerde, ſammlete die gefangnen Voͤgel, trug die Lokvoͤgel nach dem Haͤuschen, und eilte ſo ſchnell als moͤglich nach Hauſe. Furcht und Angſt hinderte ihn, in das