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führte ihn nach dem Hauſe, dort ward er einer alten Magd uͤbergeben, die ihn kaͤmmte, friſche Wäſche gab, und dann wieder zum Herrn fuͤhrte. Wenn du dich gut auffuͤhren, mir ſchoͤn folgen willſt) ſprach der gute Herr, ſo will ich Vater⸗ ſtelle bei dir vertreten, und dir etwas nuzliches lernen laſſen, damit du dich einſt ſelbſt ernaͤhren kannſt, und nicht betteln gehen darfſt.
Wilhelm verſprach alles, und blieb von nun an im ſchoͤnen Hauſe. Acht Tage lebte er dort aͤuſſerſt zufrieden, und vergnuͤgt in der Geſell⸗ ſchaft der beiden Knaben, die ihn bald als ihren Bruder liebten. Sie waren mur fuͤnf und ſechs Jahre alt, durften noch nicht lernen, ſpielten die meiſte Zeit im Zimmer, oder im Garten. Beides war Wilhelmen ſehr angenehm, weil er hoͤchſt un⸗ gerne lernte. Der Herr war fuͤrſtlicher Forſtmei⸗ ſter, und hatte viel Gewehre im Zimmer haͤngen. Der Anblik deſſelben machte Wilhelmen viel Ver⸗ gnuͤgen, er betaſtete es ſtets, und aͤuſſerte endlich in Gegenwart ſeines Pflegvaters den Wunſch, einſt auch mit ſolchem Gewehre ſchuͤſſen zu können. Der Forſtmeiſter ſchwieg, aber nach einigen Ta⸗ gen ward Wilhelm in ſein Simmer gerufen. Ein Jaͤger ſtand an der Thüre. Haſt du noch Luſt ein Jäger zu werden? fragte der Forſtmeiſter den kleinen Wilhelm, und wie dieſer verſicherte, daß er es fuͤr ſein groͤßtes Gluͤt achten wuͤrde, ſo ward ihm der anweſende Jaͤger als ſein kuͤnftiger Lehrmeiſter vorgeſtellt, und ihm aufgetragen, ihn
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