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und lagerte ſich ſtill und weinend auf etwas Stroh welches unter einer ofnen Schuppen lag. Nach, langen Kampfe zwiſchen Ermattung und Hunger, wollte der Schlaf eben Friedensſtifter werden, als die Fremden aus der Schenke heraustraten, und ihren Weg durch den ofnen Schuppen nahmen. Einer derſelben, welcher etwas abſeits trat, ſtol⸗ perte uͤber den kleinen Wilhelm. Was liegt hier? fragte er. Ich! antwortete Wilhelm. Dieſer Antwort folgten ganz natuͤrlich neue Fragen, und Wilhelm, der aus Erfahrung wußte, daß Ge⸗ ſtaͤndniß der Wahrheit groͤſſere Strafe nach ſich ziehe, nahm ſeine Zuflucht zum Luͤgen. Ich bin, ſagte er, ein armes Soldatenkind, mein Vater und meine Mutter ſind uͤber die Graͤnze deſerteurt, und haben mich im naͤchſten Walde, wo ich vor Mattigkeit ein wenig eingeſchlafen war, zuruͤkge⸗ laſſen, izt ſuche ich ſie den ganzen Tag, und kann ſie nirgends finden. Wenn ich nur ein Stuͤt⸗ chen Brod haͤtte, um meinen Hunger zu ſtillen, ſo wollte ich herzlich gerne weiter wandern. Da haſt du ein Stuͤk, ſprach einer der Fremden. Und hier auch etwas Braten! rief ein zweiter. Wie er dankte und aß, ſprachen ſie untereinander leiſe, und geboten ihm endlich, ihnen zu folgen, weil ſie ſerner fuͤr ihn ſorgen wollten. Wilhelm folg⸗ te willig, und die Fremden lenkten ſogleich von der Straſſe ab, gingen eine Stunde lang uͤber ungebahnte Felder und Wieſen, endlich lagerten ſie ſich in einem kleinen Gebuͤſche, einige gingen
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