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laſſen, und nicht mitten in der ruͤhmlichen Lauf⸗ bahn enden moͤge. Der unwiſſende Vater fragte, forſchte, und Wilhelm bekannte kniend und flehend ſein ganzes Verbrechen, aber dieß ofne Bekennt⸗ niß wekte den Zorn des Vaters, er peitſchte ſei⸗ nen Sohn erbaͤrmlich, und wiederholte dieſe Zuch⸗ tigung durch drei Tage. Unter dieſer Zeit ward Wilhelm in der Hinterkammer eingeſpert, wo er nichts als Brod und Waſſer zu ſeiner Nahrung erhielt. Er wuͤrde dieſe Strafe mit Gedult er⸗ tragen haben, wenn er in der Geſellſchaft ſeiner Voͤgel und Tauben haͤtte leben koͤnnen, aber der wuͤthende Vater hatte vorher alle Voͤgel zum Fen⸗ ſter hinaus gejagt, und den armen Tauben die Koͤpfe abgeriſſen. In dieſem Zuſtande lagen ſie vor ſeinen Augen, und koſteten dieſen viele Thraͤnen.
Nach dieſer Zeit durfte zwar Wilhelm nicht mehr in die Schule gehen, aber ſein Loos ward dadurch um vieles verſchlimmert. Sein Vater ward ſein Lehrer, und ſo ſehr ſich Wilhelm auch muͤhte aufmerkſam zu lernen, ſo empfieng er doch ieden Tag richtige Schlaͤge, und mußte die uͤbrige Zeit angeheftet an einem Buche im Winkel ſizzen. Die anhaltende Bitte und Vorſtellung der Gros⸗ mutter wuͤrkte endlich doch ſo viel, daß dem Aerm⸗ ſten erlaubt ward, taͤglich im kleinen Hofe des Hauſes eine Stunde zu ſpielen. Doch durfte er ſich nie weit vom Fenſter, an welchem ſein Va⸗ ter gewoͤhnlich ſchrieb, entfernen, damit dieſer


