Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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Mit achtmalhunderttauſend Aores und einer vollguͤltigen Scheidungsurkunde in der Hand, fand Pauline es doch ein wenig einfältig, einen Mann wiederzunehmen, mit dem ſie drei Jahre gelebt hatte. Eine Menge Freier umgaben die reizen⸗ de Wittwe, deren Vergleichung mit dem Jakobi⸗ ner nicht zu deſſen Gunſten ausfiel. Hatte er einſt Paulinen verlaſſen, ſo fand ſich jetzt Gele⸗ genheit, Wiedervergeltung zu uͤben. Zudem liebt eine junge Frau die Mode, und jetzt waren die Jakobiner aus der Mode gekommen. Das Geld, welches Panline jetzt beſaß, reichte kaum an jenes, was ihr von der Madame d'Epe⸗ ron beſtimmt war, in deren Beerbung Ram⸗ bour ihr zuvorgekommen war, und n n fuͤhlte etwas von der Wahrheit des Dichters, der da

Es iſt kein groͤßeres Vergnügen Als den Betruͤger zu betruͤgen.

Das Herz ſprach in dieſe Raiſonnements, die es wohl gar ſelbſt veranlaßt hatte. So ergriff man ſeine Parthie. Der Jakobi⸗ ner ward abgewieſen; man hielt ihn den Schei⸗ dungsbrief dar, gegen deſſen Guͤltigkeit ſich nichts einwenden ließ. Fruchtlos war ſeine

Wuth, er ſah ſich in ntt eignen Schlinge ge⸗ fangen.