Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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Schönheit, ihren Talenten und ihrem leichtſinni⸗ gen Herzen allein.

Aber auch ſie, die man nicht verſiegelt hatte, ſchien dazu beſtimmt zu ſeyn, von den Braven der Republik, als Theil der Erbſchaft in Anſpruch genommen zu werden. Brave Leute des Auss ſchuſſes entſiegelten die Erbſchaft, welche die Re⸗ publick gethan hatte. Man ſchien Paulinen nicht zu achten, denn es war den Buͤrgern drr Commiffton wohl um etwas anders zu thun. Endlich kam ſie doch zum Vorſchein. Der Buͤr⸗ gercommiſſalr faßte ſie ins Auge, Pauline ihn. Ein Herkules der Revolution im Grenadiermda⸗ ſe, buſchig von Haaren und Augbraunen, mit einem ungeheuren Backenbarte und einem Haar⸗ knebel uͤber den Lippen, der Derbheit des Kno⸗ chenbaues, die den Mann der Revolution bezeich⸗ nete, und ſtarkangedeuteten Muekeln unter den ſchroff anliegenden Pantalons, von 31 Jahren, mit der Vollmacht des Wohlfahrtsausſchuſſes in der Hand, pflegt nicht blode zu ſeyn. Die Be⸗ kanntſchaft war bald gemacht. Uebrigens ſchien es, als ſollte man ſich ſchon geſehen haben, wohl gar einander kennen. Man fragt ſich, kommt zu Erklaͤrungen, zweifelt noch. Zehn Jahr mehr auf der Stirne des Raͤubers, zehn Jahr mehr auf dem Buſen einer Schdnen, aͤn⸗ dern ſehr die Zuͤge. Und doch erkennt man ſich endlich. Sie ſind es beide; er der Perfüh⸗

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