Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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net, als eine fuͤrchterliche Stimme ihm zurief, daß

er ſogleich die Tags zuvor eingenommen 2400 Liores herunter werfen ſolle, wenn er verhuͤten

wolle, daß ſein Haus erſtuͤrmt und er mit Weib

und Kindern ermordet wuͤrde.

Garcier bebachte ſich nicht lange. Er ſah im Mondſcheine acht Kerls um ſeine Thuͤre ſte⸗

hen, welche jede Minute dieſelbe einzuſchlagen

drohten und ihn eilen hießen; er glaubte Ver⸗

dacht haben zu duͤrfen, daß dieſe mit ſeinen Gä⸗ ſten im Einverſtaͤndniſſe ſeyen. Zweimal bereits

waren in dem Dorfe ähnliche Raͤubereien geſche⸗ hen, und jedesmal die Beraubten, welche nicht gutwillig ſich berauben laſſen wollten, getodtet oder doch todtlich verwundet worden. Unter die⸗ ſen Umſtaͤnden hielt er es fuͤr raͤthlicher, den Raͤu⸗ bern freiwillig das geforderte Geld auszuliefern, als durch fruchtloſe Widerſetzlichkeit und Verweige⸗ rung daſſelbe zugleich mit ſeinem Leben zu ver⸗ lieren. 2 Weinend gieng er daher zur Truhe, worin er daſſelbe verwahrt hatte, und die ſich in der Kammer befand, in welcher ſeine Gäſte ſchliefen. Er hatte nach einem hartnaͤckigen Prozeſſe geſtern erſt dies Geld von ſeinem Gegner fuͤr ein ihm verkauftes Grundſtuͤck aufgezäͤhlt erhalten. Es waren 2000 Llvres geweſen, aber die Advokaten, Taxen, der Stempel und die Minutengebuͤhren der Munizipalbeamten hatten den Reſt aufgefreſ⸗

ſen, und die Munizipalität, von welcher ihm