21 geſtern daſſelbe aufgezaͤhlt worden war, hatte ihm ſolchen ſogleich bei der Aufzaͤhlung abgezogen. Dieſer Reſt war zur Bezahlung einiger dringen⸗ den Glaͤubiger beſtimmt, denen er dieſes am an⸗ dern Tage bringen wollte.
Als die Soldaten, durch den Laͤrm bereits erweckt, ihren Wirth weinend in ihre Schlafkam⸗ mer kommen ſahen, fragten ſie ihn um die Urſa⸗ che dieſer naͤchtlichen Stdrung. Sie riethen ihm, als er ſeine Erzaͤhlung geendet hatte, den Raͤu⸗ bern willig die Thuͤre zu dffaen, und ſich dann ſchnell hinter dieſelbe zuruͤckzuziehen. Nachdem ſie ihre Flinten geladen hatten, folgten ſie Gar⸗ cier'n in moͤglichſter Stille auf den Porplatz. Dieſer offnete nun die Thuͤre, waͤhrend dem von außen unaufhoͤrlich gegen dieſelbe gepoltert ward, und zog ſich hinter dieſe zuruͤcke. Augenblick⸗ lich drang der ganze Haufe von Raͤubern durch die Thuͤre, und eben ſo ſchnell ſtuͤrzten deren vier von dem Feuer, welches die Soldaten auf dieſe gaben, zu Boden. Die uͤbrigen ent⸗ flohen mit Pfeilſchnelle; es war denen ih⸗ nen nachſetzenden Soldaten unmoglich, ſie eu⸗ holen.
Die Soldaten eilten nun zu der Munizipali⸗ taͤt des Orts, die Sache anzuzeigen. Weder der Maire noch deſſen Adjunkten waren zu Hauſe, es hieß, ſie ſeien verreißt. Sie giengen daher zu der Minizipalitäͤt des ohnfern dieſem Dorfe


