Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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Schriftſtellern, die einen andern Zweck als wir haben, die Unterſuchung uͤber die Wahrheit und die Urſachen dieſer Bemerkungen, und liefern nur zu dem letzteren, und der weit allgemeinern, und auf eine faſt algemeine Erfahrung gegrzindeten Behauptung, daß in dem neuern Frankreich die offentlichen Stellen faſt durchgehends mit unmora⸗ liſchen und wirklich ſchlechten Menſchen beſetzt , nachſtehende buchſtaͤblich wahre Geſchich⸗ te, als einen Beleg.

einem Dorfe des Deportements de 1Oi- le baten vier Soldaten in dem letzten Hauſe des Dorfs, das von den uͤbrigen etwas entfernt ſtand, um ein Nachtlager. Sie waren mit Urlaub zu Hauſe geweſen, eilten jetzt zur Rheinarmee zu⸗ ruͤcke, und Hunger und Ermuͤdung zwang ſie, nach einem weiten Marſche, bei hereinbrechender Nacht die Gaſtfreundſchaft des Vewohners dieſes Hauſes in Anſpruch zu nehmen. Garcier, ſo hieß der gutherzige Landmann, nahm die Ermuͤ⸗ deten willig und freundſchaftlich auf, ſetzte ihnen das beſte, was er im Hauſe hatte, vor, und be⸗ veitete ihnen dann in der an ſeine Wohnſtube an⸗ ſtoßenden Kammer ein Lager von friſchem Stroh und warmen Decken.

Gegen ein Uhr in der Nacht, als alles im erſten Schlafe lag, weckte ein fuͤrchterliches Pol⸗ tern an der Thuͤre die Schlafenden. Garcier eil⸗ te zum Fenſter, und kaum hatte er daſſeibe gff⸗ 1 B 2