Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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Spitze des nahen Waldes verlor. Oefters naͤ⸗ herte ſich derſelbe den Vorpoſten, welche, aber⸗ glaͤubig wie jeder Pobel, ſich ehrerbietig und furchtſam zuruͤckzogen. Die Furcht griff um ſich, und die Generale mußten die uͤbelſten Folgen aus dieſer auf den Vorpoſten entſtehenden Unord⸗ nung befuͤrchten.

Man ſchickte daher eigne Patrouillen gegen dieſen Geiſt aus. Aber auch dieſe flohen vor dem gegen ſie muthig anſprengenden Geiſte, indem alle ihren verſtorbenen General erkann⸗ ten, der ſo oft ſie zum Siege gefuͤhrt hatte. Starr von Entſetzen kehrten dieſe zuruͤck; ihre uͤbereinſtimmende Ausſage vermehrte den allge⸗ meinen Schrecken, und faſt ſahen ſich die Gene⸗ rale gezwungen, die Vorpoſten von dieſer Gegend zu entfernen, obgleich das Verhaͤltniß ihrer Lage und des Terralns ſie zwang, dieſe Vorpoſten zu behaupten.

Selbſt Dlllier, Marceaus geweſener Adju⸗ tant ward von dieſer Furcht mit ergriffen. Er war mit einer Patroulle ausgeritten! um das Nachtgeſpenſt zu beobachten, welches fuͤr ihn ein ſehr hohes Intereſſe haben mußte. Er war Mar⸗ ceau's vertrauteſter Freund, der Genoſſe ſeiner Siege und ſeiner Vergnuͤgungen geweſen, und hatte erſt noch acht Tage vor deſſen Tode ihm ei⸗ ne ſeiner Maitreſſen, die Juͤdin Sara aus M 3 gegen einen wolfſtriemigen Jagdhund abgehandelt. Der Nachtgeiſt hatte ſich ihm und der Pa⸗