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Kapital von der Vormundſchaft angelegt zu wer⸗ den pflegte. Er fing damit an, die Kapitalien aufzukuͤndigen und die Guͤter zum Verkaufe auszu⸗ bieten. Zugleich ſuchte er um ſeinen Abſchied vom Regiemente an, der ihm nicht wohl verſagt werden konnte, weil er die Adminiſtration ſeines betraͤcht⸗ lichen Vermdgens nun ſelbſt uͤbernommen hatte, und jetzt vorgab, daß er ſich im Lande ſeßhaft ma⸗ chen wollte. Er erhielt daher ſogleich von ſeinem Hauptmanne eine Verlaͤngerung ſeines Urlaubs auf unbeſtimmte Zeit und die Verſicherung, daß ſein Abſchied ehſtens erfolgen werde.
Waͤhrend der Zeit, als er denſelben erwartete, fuhr er einſt mit zweyen ſeiner Bruͤder in eine be⸗ nachbarte Stadt, wohin dieſe ihre Frucht zum Verkaufe zu bringen pflegten. Da dieſe Stadt an der preuſſiſchen Grenze lag, ſo ward ſolche haͤu⸗ fig von preuſſiſchen Offizleren beſucht, welche zu ihrem Vergnuͤgen aus der Nachbarſchaft dahin heroͤber zu kommen pflegten. Auch jetzt waren meh⸗ rere derſelben und unter dieſen der Huſarenrittmel⸗ ſter von B.. hereingeritten, welcher ſich von zwey Huſaren begleiten laſſen, die unſerm Erbneh⸗ mer auf der Straße begegneten.„Was T.. Wol⸗ fer, in welcher Uniform ſteckſt du?“ redeten die⸗ ſelben ihn an, nachdem ſie ihn eine Weile betrach⸗ tet hatten.— Dieſer laͤugnete, die Huſaren zu kennen, welche dagegen ihrerſeits behaupteten, ihn recht gut zu kennen, er heiße Ernſt Wolfer, ſey


