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ſten fuͤr das Porto ihrer unzweckmaͤßigen Brief⸗ ſchreiberey hatten. Das Vermoͤgen des Abwe⸗ ſenden, daß bey ſeiner Abweſenheit in ohngefaͤhr acht tauſend Gulden beſtanden hatte, ward noch immer vormundſchaftlich verwaltet, und war be⸗ reits uͤber ſechzehn tauſend Gulden angewachſen.
Da die Erben des abweſenden Johann Hof nie von Pultarn auf ihre vielfaͤltigen Briefe Ant⸗ wort erhielten, ſo brach ihnen doch endlich die Geduld, und ſie fanden, daß es doch beſſer ſey, die Nutzungen des Vermogens ſelbſt zu ziehen, als ſolche zu der Maſſe anwachſen zu laſſen, welche doch immer mancherley Zufaͤllen unterworfen war. Sie bereiteten ſich daher eben vor, ihre Anſpruͤche desfalls eheſtens bey den Gerichten geltend zu ma⸗ chen, als mit einemmale ihre ganze Hofnung un⸗ terbrochen ward.
Es ruckte naͤmlich im Jahre 1705, ein kalſer⸗ liches Kavallerieregiment, das zuvor einige Zeit weiter abwaͤrts am Rheine gelegen hatte, in die Gegend von R. und eine Abthellung deſſelben erhielt ſeine Quartlere in dieſem Orte ſelbſt ange⸗ wieſen. Gleich am zweyten Tage nach der Ane
kunft dieſes Regiments bekam indeſſen daſſelbe ge⸗
gen alles Vermuthen den Befehl, noch am naͤm⸗ lichen Tage aufzubrechen, und gegen den Feit vorzuruͤcken. Ein Kuraſſter dieſes Regiments fi unbermuthet kurz vor dem Abmarſche ſelnem Win⸗


