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geht das volle Eigenthum ſeines Ruͤcklaſſes an die Erben deſſelben uͤber, welche bis dahin daſſelbe nur unzinslich beſitzen.
Im Jahre 1764. reiſten Michel Pultar und Johann Hof aus ihrem Geburtsorte R.. weg. Sie waren ein paar fluchtige Jungen von ſechs⸗ zehn bis achtzehn Johren, ihre Eltern waren Schiffleute geweſen, und ſie ſelbſt in dieſem Stande aufgezogen worden. Vor ein paar Wo⸗ chen hatten beyde ihre Vaͤter an einer in der Ge⸗ gend herrſchenden anſteckenden Krankheit verloren, und da ſie von denſelben ein betraͤchtliches Vermd⸗ gen geerbt hatten, das nun unter die ſtrenge Ver⸗ waltung von ein paar geizigen Vormuͤndern kam, ſo ward ihnen ihr Geburtsort und die Gegend zu enge, und da ſie ſich nebſt dem noch fuͤrchteten, in dem damaligen Kriege als Soldaten gezogen zu werden, ſo entfernten ſie ſich heimlich und ſchiff⸗ ten rheinabwaͤrts nach Amſterdam. Von dort aus ſchrieben ſie nach einigen Wochen ihren Ver⸗ wandten und Vormuͤndern, meldeten ihnen ihren Aufenthalt, und daß ſie Sinnes waͤren, ihr Gluͤck auf dem Meere zu verſuchen und als Matroſen auf einem Schiffe der oſtindiſchen Kompagnle⸗
Schiffe Dienſte genommen haͤtten, mit welchem ſie ehſtens nach Batavia abſegeln wuͤrden.
Es vergingen nun mehrere Jahre, ehe man in R. einige Nachricht von den beyden Avan⸗


