Teil eines Werkes 
Zweyther Theil (1803)
Entstehung
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verehrten mit dankbarem Herzen dafuͤr Vicklern als ihren Wohlthaͤter, fuͤr welchen ſie Gut und Blut aufzuopfern berelt waren.

Der Sohnwald und die mit ihm in Verbin⸗ dung ſtehenden Waldungen, die blos durch den Namen von ihm geſondert, bedecken ein unge⸗ heures Terrain. Seine Laͤnge wird auf fuͤnf und ſeine groͤßte Brelte auf zwey Tagreiſen gerechnet. Außer einigen wenigen Doͤrfern finden ſich in die⸗ ſer ungeheuren Holzung nur die Wohnungen der Forſter, einige einzelne Wirthshaͤuſer zum Behufe der Reiſenden, deren nur wenige dieſe Wildniß be⸗ treten, und die Huͤtten der Koͤhler, welche hier wohnen und nur dann die Sitze ihrer Armuth verlaſſen, wenn ſie in die naͤchſten Orte gehen, um die nothigſten Beduͤrfniſſe zu kaufen. Ohne alle Ausbildung wachſen ihre Kinder als Halb⸗ wilde heran. Der Wald, welchen ſie bewohnen, iſt ihre Welt, hier kennen ſie jede Staude und jeden Baum; kaum iſt es ihnen bekannt, daß auch außer dieſen es noch Menſchen gebe. Die rohſten Speiſen ſind ihre Nahrung, Brod, von ſelbſtgebautem Heldekorn erzeugt, oder von den nächſten Ortſchaften, welche hier Holz und Koh⸗ len holen, herbeygeſchafft, iſt ſchon ein Artikel des Lurus. Ihre Lebensart macht ſie ſtumpf, tapfer und rauh. Gegen dieſe Menſchen und dies Terrain kann kaum eine Armee etwas aus⸗ richten. Es war bekannt genug, daß die Bande des Schlnderhannes hier ihren Sitz habe, daß