er ſich durch ſeine Reiſe nach dem Sohnwalde aus⸗
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ten von dem famdoͤſen Schinderhanns in den Dorf⸗ ſchenken den ſtaunenden Bauern ſelbſt erzaͤhlt; er wußte daher recht gut, daß er nichts weniger als ver⸗ geſſen war, und kannte alle die Gefahren, denen
ſetzte. Aber heftig in ſeinen Leidenſchaften und kuͤhn in ſeinen Unternehmungen beſiegte die Liebe alle Einwuͤrfe, welche ſein Verſtand ihm machte, 5 und in zwey Tagen reiſte er von Frantfurt in den Sohnwald zuruck. Dort hatte waͤhrend ſeiner Abweſenheit alles eine andere Geſtalt erhalten. Seine Raubgenoſ⸗ ſen hatten ſich gleichfalls dieſe Gegend zu ihrem Aufenthalte auserſehen, die Armuth der dort woh⸗ 13 nenden Koͤhler hatte die meiſten derſelben veran⸗ laßt, an ihren Raͤubereyen Antheil zu nehmen, dies und die Furcht dieſer armen in einzelnliegen⸗ 1 den Huͤtten wohnenden Leute gaben dieſe ganz in die Gewalt der Raͤuber, welche dieſe Verlegen⸗ helt ohne alle Schonung benutzten, und eine Ty⸗ ranney ohne Gleichen uͤber dieſelben ausuͤbten. Schinderhanns erſchien, und ſein altes Anſehen über die Bande war ſogleich hergeſtellt. Ruhe und Frleden kehrten in die Huͤtten des Sohnwal⸗ des zuruck, als er mit gebietender Strenge ſeinen Konſorten Ordnung gebot; die Raͤnbereyen der⸗ ſelben, an welchen Vickler ſich nun auch wieder beantheiligen mußte, brachten einen Ueberfluß i dieſe Wohnungen der Armuth, den derſelben Be wohner vorher nlcht gekannt hatten, und dieſe


