Teil eines Werkes 
Zweyther Theil (1803)
Entstehung
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gegen alle Angriffe Vicklers, und wer ſein Herz in

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diente er ſelbſt Leuten zur Sauvegarde, und ſicher⸗ te ſie gegen die gewiſſe Beraubung ſeiner in der Gegend verbreiteten Bande. Ein armes Dienſt⸗ maͤdchen, das weinend in dem Wirthshauſe, in dem eben Schinderhanns zugegen war, erzaͤhlte, daß es vierzig Gulden, den ſauern Erwerb mehre⸗ rer Dienſtjahre, bey ſich trage, und von der Ban⸗ de des Schinderhannes, die ſich ſeit ein paar Ta⸗ gen in dieſer Gegend verſpuͤren laſſen, beraubt zu werden fuͤrchte, begleitete er ſelbſt durch eine Stre⸗ cke von anderthalb Meilen, verließ daſſelbe nicht eher, bis er es in Sicherheit wußte, und entließ dann ſolches mit der Aeußerung, daß Schinder⸗ hanns nicht ganz ſo ſchlecht und grauſam ſey, als ihn die Leute machten, daß er ihr ſo eben einen Be⸗ 3 weis hiervon gegeben habe, da er ſie bis hieher be⸗ gleitet habe, und daß er ihr gerne noch ein Geſchenk zum Andenken geben wuͤrde, wenn ſie nur einen Tag ſpaͤter gekommen,denn jetzt, ſagte er, in⸗ dem er ſeine Taſchen umkehrte, bin ich weit aͤr⸗ mer als du; ein Umſtand, der dem Herzen die⸗ ſes beruͤchtigten Raͤubers gewiß ſehr das Wort ſpricht. Armuth war uberhaupt ein ſicherer Schutzbrief

Anſpruch nahm, der hatte ſoleicht nichts von ihm zu fuͤrchten. Einem Ladendiener des Kaufm L. aus Zweybruͤcken, dem ſeine Bande tauſe Reichsthaler genommen hatte, ließ er dieſe Summe ſogleich wieder zuſtellen, als dieſer ihm vrſullu⸗