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Befehl fuͤr ſeine Genoſſen, dieſelben abzuſchlach⸗ ten.
Entwendungen gemeiner Art, bey denen er weder Liſt noch Tapferkeit entwickeln konnte, liebte er nicht; er hielt ſie gewiſſermaaſen unter ſeiner Wuͤrde, uud entſchloß ſich nur dann zu denſelben, wenn Bedurfniß und Noth ihn dazu zwang. Von der ihm elgnen Tapferkeit hat er außeror⸗ dentliche Proben gegeben.
Sein ungeſtuͤmer, durch Grundſaͤtze und Er⸗ ziehung nicht gebildeter Karakter riß ihn zu man⸗ chen Exzeſſen hin. Die Waͤrme, mit der er ſich an allen fremden Leiden beanthelligte, hat manche ſonderbare, bisweilen grauſame Erfolge veranlaßt. So ließ er einſt einen Saͤufer, der ſein Vermd⸗ gen durchgejagt, Weib und Kinder ungluͤcklich ge⸗ macht, und eines derſelben gelaͤhmt hatte, bis zum Tode pruͤgeln, und als dieſer wirklich nach einigen Tagen ſtarb, ſchickte er der Wittwe eine Summe Geldes, die nicht viel geringer war, als das Ver⸗ moͤgen, das ihr luderlicher Ehemann durchgejagt hatte, und raubte einem Muͤller, der im Streite einem Bauern, dem Vater von vier Kindern, den Arm zerſchlagen hatte, vierhundert Thaler, die er ſogleich dem Verwundeten als eine Entſchaͤdigung zuſtellen ließ.
Haͤufig verhuͤtete Schinderhanns Unheil, das von ſeineu Kameraden beabſichtet war. Haͤufig


