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daß er dies Beld ſelnem Herrn wleder erſetzen, und dann mit Weib und Kindern betteln gehen muͤßte, und einem Bauern, dem der Erldoͤs aus ſeinen Och⸗ ſen geraubt worden war, die er zur Bezahlung el⸗ ner dringenden Schuld verkauft hatte, mußte dies Geld augenblicklich zuruͤckgegeben werden, Schin⸗ derhanns legte demſelben noch zwey Karolin bey, da dieſe dem Bauern an der Schuld, auf welche er gedraͤngt war, noch fehlten, und gab demjenl⸗ gen von ſelnen Kameraden, der denſelben beraubt hatte, in der erſten Aufwallung ſeines Zornes noch obendrein ein paar derbe Maulſchellen, we⸗ gen ſeinem, wie er ſagte,„unverantwortlichen“ Geize. So gluͤcklich kamen freylich nur wenige weg, und da, wo Schinderhanns nicht ſelbſt zugegen war, uͤbten ſeine Raubgenoſſen alle Schandthaten der verderbteſten Menſchen. Nur ſeine Gegenwart konnte dieſe Elenden zuͤglen, und ſie wurden in dem Maaſe unmoraliſcher als ſie ſich von ſeinen Blicken entfernten. Im Jahre 1 goo ſchien ſich die Laufbahu der Bande ſchlieſſen zu wollen. Immer mehr verſtaͤrk⸗ te ſich die Mannſchaft derſelben, und immer kuͤh⸗ ner und unbeſonnener wurden ihre Handlungen, waͤhrend in eben dem Maaſe wachſamer und thaͤ⸗ tiger die Polizey ward. Wie aus einem langen Schlafe ſchien ſie zu erwachen, als im Herbſte des beſagten Jahres einer der Verbuͤndeten ſelbſt die Anzeige machte, daß die ganze Bande in der


