roneſiſche Familie uͤberhaͤufte.— Jeronimo war
raubt worden war. Zugleich kannte er die Geſir
mehr empfehlen konnte, als wenn man ihm be
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der Katdinal Feroneſe fur denſelben gekauft halte, und den er mit Joſephinen bewohnte, herauszu⸗ werfen, daß aber dieſer Befehl mit ſo großer Bar⸗ barey vollfuͤhrt werde, und man das bedaurungs⸗ wuͤrdige Kind in einen Zuſtand verſetze, in wel⸗ chem es nach aller Wahrſcheinlichkeit verhungern muͤßte, das hatte er nicht befohlen, und wir wol⸗ len zur Ehre der Menſchheit glauben, daß er es auch nicht beabſichtet hatte. Dieſe Barbarey hatte des Kardinals eigner Bruder veranſtaltet. Dieſes Ungeheuer an Leib und Seele war der einzige der Feroneſen, welchen Contamino nicht verfolgte, weil er der einzige war, der niedertraͤch⸗ tig genug war, demſelben zu ſchmeicheln. Von Kindheit an hatte er ſeinen Bruder gehaßt, ſich daher unmerklich an Contamino's angeſchloſſen, und war in manche Bubenſtreiche deſſelben verwi⸗ ckelt. Jetzt ſchmeichelte er demſelben mit unbe⸗ ſchrelblicher Niedertraͤchtigkelt, und erwirkte da⸗ durch, daß er von den Verfolgungen ausgenom⸗ men blieb, mit welchen Contamino die ganze Fe⸗
von jeher der Gegenſtand ſeines vorzuglichſten Haſ⸗ ſes geweſen, da er die betraͤchtlichen Schaͤtze des Kardinals, als deſſen einziger rechter Bruder, al⸗ lein geerbt haͤtte, deren er durch Jeronimo b
nungen des Pabſtes gegen denſelben und deſſe Mutter, und wußte, daß nichts bey demſel


