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hatte, ſeine wahren Geſinnungen gegen dieſe von ihm ſo ſehr gehaßte Familie zu bemaͤnteln, aͤußer⸗ te ſeinen Haß glelch nach ſeiner Thronveſteigung mit graͤnzenloſer, unerſaͤttlicher Bosheit auf ei⸗ ne Art, welche auch ſeine eifrigſten Anhaͤnger nicht billigten. Das Andenken des vorigen Pabſts ward auf eine in der Geſchichte der Paͤbſte uner⸗ hoͤrte Art beleidigt und beſchimpft, demſelben die groͤbſten und niedrigſten Verbrechen angedichtet, alle ſeine Anordnungen umgeſtoßen, alle ſeine Handlungen zernichtet, und es ſchlen, als wolle derſelbe deſſen Andenken, nachdem er ſolches zu⸗ vor auf das aͤußerſte entehrt hatte, gaͤnzlich ver⸗ wiſchen. Die Lieblinge des vorigen Pabſts waren der vorzuͤglichſte Gegenſtand der Rache des jetzigen, und unter dleſen beſonders die Familie deſſelben, vor allen andern aber Joſephine und Jeronimo. Als dieſe bald darauf noch ihren einzigen Schutz, den Kardinal verloren, der entweder an ten Fol⸗ gen der erlittenen Kraͤnkung, oder noch wahr⸗ ſcheinlicher an Gift ſtarb, da fiel vollends die gan⸗ ze Rache Contamlino's, der nun gegen die jetzt ganz Huͤlfloſe ohne allen Ruͤckhalt handeln konnte, auf dieſe Ungluͤckliche.
Er hatte damit angefangen, daß er noch zu Lebzeiten des Kardinals Jeronimo'n aller der Schenkungen beraubte, welche dieſer von dem vo⸗ rigen Pabſte erhalten hatte, indem er mit Beh⸗ ſtimmung der Kardinaͤle, welche bekanntlich ſich dem Willen des heiligen Vaters jederzeit gefällig


