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Wandel in das nachthelligſte Licht geſetzt. Man
reizte die Kardinäle durch Spott, daß ſie die Pabſtwürde in dem Hauſe Feroneſe erblich ma⸗ chen wollten, oder ſtellte den ſchwaͤchern vor, wel⸗ chen Nachtheil hieraus die Kirche nehmen werde; kurz, die Intrigue war lebhafter, thaͤtiger, wirkſa⸗ mer, als ſie je bey der Wahl des Oberhaupts der Kirche geweſen war, und Contamino's Sache ſtand ſchon merklich beſſer, als die Kardinaͤle ſich, um der Kirche ein Oberhaupt zu waͤhlen, in das Konklabe einſchloſſen.
Auch hier noch hatte Contamino's Intrigue neuen und großen Spielraum, und es iſt unmdg⸗ lich, alle die ungeheuren Kabalen zu ſchildern, welche derſelbe hier noch geltend machte. Unter allen war die fruchtbarſte, daß er eine Menge verkleideter Mävchen in daſſelbe zu bringen ge⸗ wußt hatte, welche vorzuglich ihm den Sieg uber ſeine Mitwerber verſchaften,— Kurz, am Tage der Wahl erhielt zum allgemeinen Erſtaunen Con⸗ tamino die meiſten Stlmmen, und ward Pabſt; Feroneſe erſchopfte ſich in ſeuchtloſen Verwun⸗ ſchungen.
Von dieſem Angenblicke an war der Stu der Feroneſe's und vorzuglich das Ungläck Joſe⸗ phinens und des armen, jetzt erſt neunjaͤhrigen, in jedem Betrachte unſchuldigen Jeronimo's ent' ſchieden. Der neue Pabſt, der nun, da er zu ſeinem Zwecke gelangt war, keine Urſache mehr


