Teil eines Werkes 
Zweyther Theil (1803)
Entstehung
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ſie ſich den Armen des bejahrten Fauns und ſtieß denſelben zuruͤck, indem ſie, als derſelbe hierdurch noch mehr gereizt, und dieſe Bemuͤhungen blos fuͤr Pruderie haltend, von ſeinem einmal angefan⸗ genen Werke nicht mehr laſſen wollte, gegen den⸗ ſelben kaͤmpfte. Der ſiebenjaͤhrige Jeronimo, der blsher weder von einem noch dem andern bemerkt worden war, und ruhig fortgeſpielt hatte, ſprang, den Hund, mit welchem er ſich beſchaͤftigt hatte, auf dem Arme haltend, herbey, und hielt, als er ſah, daß der Kardinal Joſephinen kuͤſſen wollte, und dieſe ſich dagegen ſtraͤubte, den Schwanz ſei⸗ nes Spielkameraden dieſem mit dem grobnaiven Ausdrucke dar, daß er hier kuͤſſen ſolle.

Dieſe Bemerkung eines ohnehin ihm aͤußerſt verhaßten Geſchoͤpfs, der Reiz beleidigter Liebe, und der Gedanke, laͤcherlich geworden zu ſeyn, brachten den Kardinal auf das aͤußerſte, und er ging mit dem Ausdrucke weg, daß er ſich raͤ⸗ chen und dieſe Beleidigung Joſephinen und dem kleinen Baſtart, wie er Jeronimo'n nannte, nie vergeſſen werde. Wir werden ſehen, daß derſelbe ſein Wort in ſeiner ganzen Fuͤlle gehal⸗ ten hat.

Zwar aͤnderte Contamino nichts in ſeinem Be⸗ tragen gegen den Pabſt und die Feroneſe's, nur Joſephinen ſchien er zu vermeiden; lange aber war gleichwohl uͤberall in ſeinen Zuͤgen und Benehmen auffallend ſichtlich, daß er ſich auf das aͤußerſte