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mit aller Muͤhe nicht auf die Seite ſchaffen konn⸗ te, indem alle ſeine Bemuͤhungen ſich an der Lei⸗ denſchaft ſeines Neffens und Joſephinens bra⸗ chen, ſo ſehr er auch mehr als je wuͤnſchte, daß der erſtre alles beſeitigen moͤchte, was ihm an ſei⸗ nem Plane hinderlich ſeyn kdnnte, der jetzt immer naͤher ruͤckte, da der Pabſt immer mehr die Fol⸗ gen ſeines Alters ſpuͤrte, ſeine Kraͤfte ſchwinden und ſein Ende herannahen fuͤhlte.— Noch zwey Kinder waren die Folgen dieſer Verbindung, de⸗ ren Geburt eben ſo kuͤnſtlich verheimlicht ward, und welche beyde ſehr fruͤh ſtarben.
Dieſer kleinen Immoralitaͤt ohngeachtet, war der Kardinal allgemein geachtet und geliebt. Er beſaß eine Menge guter Eigenſchaften, welche in die Augen fielen, und ihm aller Herzen erwar⸗ ben. Schon ſein Aeußres harte ſehr viel Anzte⸗ hendes, und trug, ſo wie die Gefaͤlligkeit ſeiner Manieren, und die bis auf das aͤußerſte getriebe⸗ ne Popularität, welche er ſich eigen gemacht hat⸗ te, und die gegen den rauhen Stolz der uͤbrigen Kardinaͤle ſo ſehr zu ſelnem Vortheile abſtach, ſehr viel dazu bey, ihm eine faſt allgemeine Zuneigung zu verſchaffen, welche er durch ſeine Freygebigkeit
immer mehr befeſtigte. Die Stimme des Volkes,
deſſen Liebling er war, ſchien ihn zum Throne Peters zu rufen, und eben ſo waren wenigſtens drey Vierthelle des heiligen Kollegiums theils duich ſeine Talente und guten Eigenſchaften, theils durch ſeine Freygebigkelt, und die noch grd⸗


