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ßeren Erwartungen von derſelben beſtochen. Nut einen ganz kleinen Anhang hatte bis jetzt ſein Tod⸗ felnd und eifriger Mitwerber um die dreyfache Kroné, der Kardinal Contamino.
Dieſer, glelchfalls aus einer der erſten Fami⸗ lien Roms herſtammend, nicht minder reich und mäͤchtig, als Feroneſe, war eln verjaͤhrter Feind dieſer Familte, die nur zu oft ſchon mit der ſeini⸗ gen in Kolliſion gekommen, und dleſer im Wege geſtanden war, welches er derſelben nie vergeſſen konnte, und ſo mannlgfaltig auch die Verſuche
waren, welche der jetzt regierende Pabſt gemacht hatte, dieſen maͤchtigen Praͤlaten mit ſich und ſei⸗ ner Famille zu verſohnen, ſo war doch dies biöher immer mißlungen, alle die Gnaden, womit der Pabſt denſelben uͤberſchuͤttete, konnten hochſtens auf Wochen deſſelben Boshelt ſchwaͤchen, aber er fuhr fort, die Feroneſe's mit dem erbitterſten Haſſe zu behandeln. Schon dey det Wahl des jetzigen Pabſtes war er ein nicht unbedeutender Mitwerber deſſelben geweſen, er konnte es ihm nicht vergeſſen, daß er ihn beſiegt hatte, und war ſo wenig ſelnes Haſſes und der Rache, welche ihn verzehrte, Meiſter geweſen, daß er bey jener Wahl, als er ſich durch denſelben zuruͤckgeſetzt ſah, nicht nur der elnzige aus dem ganzen Kardinals⸗Kolle⸗ gio war, welcher demſelben ſelne Stimme nicht gab ſondern ſogar ſo weit ging, daß er denſelben ſo wie die uͤbrigen Kardinaͤle der Simonie dffent⸗ B 2


