Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1802)
Entstehung
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Se *

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vor ſich liegen, und lenkten nach dieſem hin. Sie lagerten ſich an der hohen Gartenmauer, ruheten ein wenig und oͤfneten ihren Pak, um ſich etwas beſſer anzukleiden. Unter dieſer Ver⸗ richtung begann folgendes Geſpraͤch:

Hauptmännin. Nun hente traue und baue ich ganz auf den guten Edelmann, der die⸗ ſes ſchoͤne Schloß bewohnt.

Lieutenantin.(ſeufzend) Ich traue auf Gott!

Hauptmännin. Und ich auf den Edel⸗ mann! Ich hoffe gewiß, daß er uns ein gutes dittagsmahl nicht verſagen und mich mit ei⸗ nem huͤbſchen Reiſegeld verſehen wird. Freilich kann's ihr, wie neulich auf dem großen Edel⸗ hofe ergehen, wo ich an die Tafel gezogen wurde und ſie mit dem Geſinde eſſen mußte, aber ſie iſts ja von Jugend auf nicht beſſer gewohnt, und, wenn ſie nur ſatt wird, ſo hat's nichts zu ſagen.

Lieutenantin. O nein!(gen Himmel bli⸗ kend) Ich traue ja auf ihn, und er hat mich noch nie ganz verlaſſen!

Hauptmännin. Nun, wenn ich nicht mit ihr reiſete, ſo moͤchte es doch manchmal ubel ausſehen.

Lieutenantin. Iſt das nicht auch gött⸗

uche Vorſorge? Iſt es nicht ganz ſein Werk⸗