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meinet willen in euern alten Tagen ener Brod verlieren!
Waiblingen. Edle Frau, ich diente euerm Vater ſchon zwanzig Jahr, als ihr das Licht der Welt erbliktet. Ich zog, als ihr mannbar wur⸗ det, mit euch auf Riederforts Burg, diente euch dort ehrlich und treu, und ihr wolit mich jezt verſtoſſen? Wollt mich zuruͤk ſenden auf eine Veſte, in der nur Trug, Liſt und Vosheit wohnt, aus der die Redlichkeit verjagt iſt? Das kann euer Ernſt nicht ſeyn!
Mathilde. Guter, redlicher Greis! Eure Treue ruͤhrt mich, aber ſie macht meinen Ent⸗ ſchluß nicht wankend Ich kann, ich darf euch nicht mit in mein it ziehen; ihr muͤßt zuruͤk kehren!
Waiblingen. Nun wohl, ich kehre zuruͤk! Aber, wenn die Boſewichter mich wie einen alten Hund herum ſtoſſen, mir dann und wann eine harte Brodrinde, die mein zahnloſer Mund nicht beiſſen kann, zuwerfen werden: ſo will ich mich in einen Winkel ſezen, ſie mit meinen Thraͤnen erweichen, und bei jedem Biſſen, den ich hin⸗ unter ſchluke, denken, das iſt der Lohn deiner fuͤnfzigjaͤhrigen Treue; dies die goldne Zeit, welche deine edle Frau dir ſo oft in deinen alten Tagen zu ſchenken verſprach.
Nathilde. Schreklich und wahr, aber hadert nicht mit mir! Fragt den Vater unſer
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