Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1802)
Entstehung
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meinen Kindern, die er mir nachwarf, zur un⸗ beſchaͤdigten Unterlage. Fort mit dir, ſchrie er, fort mit allem, was dir angehoͤrt! Deine Schlan⸗ genliſt hat endlich geſiegt: dein Algeliebter, dein Oswald wird kommen, um dich aus meinen Haͤnden zu retten! Aber als mein Weib ſoll er dich nicht mehr ſehn. Als eine verſtoßne, ge⸗ aͤchtete und geſchaͤndete Buhldirne ſoll er dich vor der Veſte finden, und ſeines Siegs in Ruhe genieſſen! Unter dieſen und aͤhnlichen Schmaͤ⸗ hungen trieb er mich zum Thore hinaus, ließ die Zugbruͤke aufziehen, und rief mir noch von oben herab zu: daß er mir die Kinder vom Arme wegſchieſſen werde, wenn ich mich nicht gleich aus ſeinen Augen trolle.

Waiblingen. Schreklich! Schreklich! Und wo wollt ihr nun hin?

Mathilde. Wo der da oben mich him fuͤhrt! Ich habe keinen Pfennig bei mir, aber ich traue auf ſeinen Schuz und auf ſeine Huͤlfe. Er, der die jungen Raben fuͤttert, und die Li⸗ lien auf dem Felde kleidet, wird ſich meiner ar⸗ men Kinder auch erbarmen. Kann ich nur das Marienkloſter erreichen, ſo bin ich ſchon ge⸗ borgen.

Waiblingen.(nimmt die Kinder auf den Arm) Kommt, ich will euch dahin leiten!

Mathilde. Kehrt zuruͤk, Alter, man wuͤrde euch vermiſſen, und ihr ſollt nicht um