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und dann?—— Johanna, traue ſeinen Wor⸗
ten nicht! Er iſt ein Luͤgner! Er will Saamen der Zwietracht zwiſchen uns ſaͤen. Er hat ſei⸗ nen Zwek erreicht; dein Herz iſt ein fetter Bo⸗ den, und verſpricht reiche Erndte.
Johanna. Oswald! Oswald! Einſt mein Gatte, nun nicht mehr! Rein, nun warlich nicht mehr! Du biſt ein vollkommner Heuchler gewor⸗ den. Ich habe deine ganze Liebe— o ich habe noch mehr, als dieſe— ich habe ſogar deine Ach⸗ tung verloren. Du luͤgſt mir kuͤhn ins Beſicht! Ich habe dir nichts mehr zu ſagen.
R. Oswald. Wie, du glaubſt dem Ver⸗ 8
raͤther mehr, als mir? Du nennſt mich einen Luͤgner? Beweis mir's, ſonſt hat meine Lang⸗ muth ein Ende.
Johanna. Ich habe dir Gehorſam ge⸗ ſchworen, ich will meinen Schwur halten; ob
du gleich den Schwur der Treue brachſt. Quã⸗ lende Eiferſucht belagerte dieſe ganze Nacht mein
Herz; dieſen Morgen, als du ſo heimlich von meiner Seite wegſchlichſt, eroberte ſie es ganz; ich eilte deinen Tritten nach, und verbarg mich im nahen Erker. Ich hoͤrte dein Bekenntnis gegen Ritter Hanſen; ich ſah wie Ehre und buh⸗ leriſche Liebe mit dir kaͤmpfte, und wie die lez⸗ tere endlich obſiegte. Nie werde ich deiner Worte
vergeſſen; noch aus meinem Todesſchlummer
wird mich der Ausdruk weken: Vermaledeiet ſei
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