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ich Anfangs ſelbſt, daß ich, wenn ſie ſo liebvoll an mir hieng, in ihren Armen Mathilden ver⸗ geſſen wuͤrde: aber ich bin ſchaͤndlich hintergan⸗ gen und betrogen worden, fuͤhle nun zu lebhaft den Unterſchied zwiſchen dieſer und jener. Meine Liebe iſt mit Rieſenſtaͤrke erwacht, und wird mich bis ins Grab foltern!
R. Hans. Sei ruhig, Freund! Harre in Geduld! Die Zeit wird deine Wunde heilen. Johanna wird dir bald einen Sohn gebaͤhren, und um des Kindes willen wird dir die Mut⸗ ter theuer werden.
R. Oswald. O du truͤgſt dich! Es iſt nicht Mathildens Sohn! O wie ganz anders liebte ſie! Wenn ich von der Jagd ruͤkkehre, eilt Johanna freilich auch meiner Umarmung entgegen, und harrt ſchmachtend des Kuſſes, den mein Mund ihr reicht: aber Mathilde— o wenn ich noch ruͤkdenke an die Zeit, als ihr Vater ſie mir verhieß, als ſie meine Verlobte war!— da, da genoß ich nur Seligkeiten, die ich nie wieder genieſſen werde. Sie huͤpfte, dem jungen Rehe gleich, mir entgegen; ſie kuͤßte mich zehnmal, ehe ich ſie einmal kuͤſſen konnte; ſie trok⸗ nete den Schweiß ſorgſam von meiner Stirne, den die Sile, ſie etwas fruͤher zu ſehen, mir aus⸗ gepreßt hatte; ſie vergalt mir dieſe Eile mit neuen Kuͤſſen. Ihre Blike waren ſchmachtend, und doch heftig und fordernd; ihr Herz klopfte
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