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12 ʒenligr Sturnn in meiner Bruſt erregt! Fůhle⸗ wie's tobt.—— R. Hans. 6egt ſeine Hand an Dewulds drh ð hämert gewaltig! Sollte es moͤglich ſeyn—— R. Oswald. Ja, ja, leider iſt es moͤg⸗
lich! Ich habe Mathilden noch nicht vergeſſen,
mein Herz haͤngt noch tren an ihr; ich liebe ſie heftig und zaͤrtlich; ich werde ſie ewig lieben! Fuͤhle jezt ganz das Schrekliche meiner Lage Fuͤhls, und hadre dann noch mit mir, wenn du kannſt. Ich habe ein Weib, die Liebe von
mir heiſcht, die ſie ganz verdient, und ich— 3
— O Freund! o Verraͤther! du haſt mir
ein Bekenntniß entriſſen, das ich ſo gerne mit.
in mein Grab genommen haͤtte! R. Hans. Ich bedaute dich herzlich! und haͤtte ſch nur muthmaſſon können, daß dein Herz noch an Mathilden hienge, ich würde dir willig und gerne dieß traurige Bekenntniß erſpart ha⸗ ben. Aber wie ſollte ich dieß waͤhnen, da din ſo auf einmat, ſö ganz freiwillig dich an Diettichs Tochter hiengſt, ſie herzlich zu lieben ſchienſt, und endlich dieſen Schein durch ſchnelle Heurath mit ihr in den Augen aller deiner Freunde zur Wahr⸗ heit machteſt! R. Oswald. O, es war ein ſchänslicher Betruß meines Herzens! Dies kranke, ſieche Ding forderte Hetlung von mir, und waͤhnte ſie trug⸗ vl in Johannens Bebe zu finden. Auch graubte
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