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ſieht, und mit dem es, glaube ich, nicht ganz richtig im Kopfe iſt— wenn er, ſage ich, nicht daran verzweifeln ſoll, es werde trotz alledem und alledem eine Zeit kommen, wo des ehrſamen Bürgers und Victualienhändlers Herrn Thomas Kempe einziges blondes Töchterlein Chriſtiane ſein— des obbemel⸗ deten jungen Menſchen— ehrſam Weib iſt. Nur ein Umſtand gibt mir zu denken: daß meine Tante Martina die Thorheit begangen hat, zu ſterben, nachdem ſie mich enterbt, und dafür Dich und noch ein halbes Dutzend junger Fräulein und Männlein, die kaum noch mit ihr verwandt, dafür aber an dem Teufelswerk der Revolution ſo unſchuldig ſind, wie ich etwa an der Wahl des Reichsverweſers, zu Erben eingeſetzt hat. Zehntauſend Thaler, die auf Dich allein fallen! Das geſällt mir gar nicht, Mädchen! Gleich und gleich! Du kennſt meine Grundſätze und— meinen Stolz, ſagſt Du? Immer⸗ hin— etwas miß er ſein eigen nennen, der junge Menſch nämlich, der keineswegs die Abſicht hat, zu morden und zu brennen, ſondern nach wie vor als ehrſames Schulmeiſterlein im Schweiße ſeines An⸗
geſichts ſein Brod zu eſſen, ſein freies, ganz freies


