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Nicht lange darauf wurde die Tafel aufgehoben. Der Sclavenhalter bot ſeiner Gemahlin wieder den Arm und ſchritt hoch erhobenen Hauptes durch die weitgeöffnete Thür hinaus, hinterher die Töchter und Herr Bergfeld.
Was wollteſt Du um Alles in der Welt mit Deinem Engliſch? fragte Egbert ärgerlich; Du haſt ja eine ordentliche Scene pro⸗. vocirt!
Laß mich nur machen, Schatz, erwiederte ich, indem ich ihn in den Kurgarten zog, in welchem ſich nach Tiſche die ganze Geſellſchaft zu verſammeln pflegte.
Auch die Amerikaner waren da, auf einer erhöhten Stelle des Gartens in dem dichten Schatten einer Platane. An einer anderen Stelle, in nicht allzugroßer, aber doch reſpectvoller Ent⸗ fernung hatte das engliſche Kränzchen Platz genommen; die Debatten waren ſehr animirt, Gegenſtand der Tagesordnung ſchien meine Wenigkeit zu ſein. Wiederum an einem anderen Baume ſaßen— zu meiner nicht geringen Verwunderung— Herr Linder neben dem Fräulein Kernbeißer und der ſchwarz⸗ äugigen Frau Herkules, während die ſchönen, ſchwarzäugigen Kinder vor ihnen auf dem Raſen ſpielten. Vermuthlich ver⸗ arbeitete die Habichtsnaſe heute mich mit demſelben Wohlwollen, wie ſie geſtern Herrn Linder zerhackt hatte. Herr Bergfeld ſtrich mit ſeinem albernen Geſicht an uns vorüber. Ich grüßte und ſagte zu Egbert: Willſt Du nicht die Güte haben, mich dem Herrn vorzuſtellen?
Bin ſehr erfreut, ſehr! ſagte der junge Dandy und wollte weiter.
Wir müſſen uns, wie mir däucht, ſchon in Berlin irgend⸗ wo in einer Geſellſchaft getroffen haben, ſagte ich, ohne ſeine Eilfertigkeit zu beachten, mit kühner Stirn.
Sehr wohl möglich, ſehr wohl möglich, bewege mich viel in Geſellſchaft. Sprechen auch engliſch, wie ich höre!
Nicht mit der Meiſterſchaft, die man Ihnen hier gewiß mit Recht nachrühmt, aber doch ein wenig, genug, um mich verſtänd⸗ lich zu machen. Und, um nicht lange damit hinter dem Berge zu halten, Herr Bergfeld, ich wollte Sie um die Gefüälligkeit


