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dorthin, ihre Reihen ſuchend— es ſollte vom Bahnhofe ab⸗ marſchirt werden— für den Blick des Uneingeweihten ein Chaos, das ſich doch in wenigen zur vollkommenſten Ordnung gelichtet haben würde.
Auf einer anderen Stelle wurde eine Batterie abgeladen; eine Kanone war tief in den weichen Boden geſunken; breit⸗ ſchultrige Kanoniere zogen ſie mit Hurrah aus dem Schlamm, an einer andern wurde eine e Stelle in dem Geleiſe ausgebeſſert, die vor wenigen 2 Minuten ein Zug paſſirt, der tau⸗ ſend gefangene Franzoſen gebracht hatte.
Ein paar Dutzend Spitzärte waren in Bewegung, Hämmer ſchlugen raſſelnd gegen das Eiſen, der Pfiff der Locomotiven
ſchrillte drein— Rufen der Leute, Wiehern der Pferde, Com⸗
mandoworte der Officiere— die Klänge der Muſik des Regi⸗ ments, deſſen Töte ſich eben in Bewegung ſetzte;„Lieb' Vater⸗ land, magſt ruhig ſein!“
Und Hermann, der mit Hedwig etwas abſeits von dem bunten Treiben ſtand, ſprach:
Aus den Pflügen ſind Kgnonen geworden, aus der Holz⸗ art des Waldbauern die Spitaxt des Pioniers, aus der Arbeit des Landmanns, des Bürgers die Arbeit des Soldaten; den⸗ noch, es iſt wieder das vielgeplagte, mühſalbehaftete Volk— und an den Sorgen kann es ja auch nicht fehlen; wer von dieſen braven Männern Allen hat ſie zu Hauſe gelaſſen? Wer trägt ſie nicht, ſo laut er ſingt und ſo ausgelaſſen er ſich ge⸗ berdet, auf ſeinem Herzen, und trägt ſchwerer daran, als an dem Torniſter auf dem Rücken oder dem Zündnadelgewehr auf der Schulter? Der Torniſter wird beim Bivonac abgelegt, das Gewehr im Marſch von der linken auf die rechte Schulter genommen; was nimmt ihm die Sorge ab— die Sit um Weib und Kind?
Hedwigs dunkle Augen hingen unverwandt an dem merk⸗ würdigen Schauſpiel. Daß ihnen ihr Lohn werde! murmelte ſie.
Zweifeln Sie daran? fragte Hermann.
Wenn ich mit Ja antwortete, erwiederte Hedwig aufblickend, ſagte ich nicht die ganze Wahrheit, und antworte ich mit Nein, verſchweige
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