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Durch Nacht zum Licht.
glas und goß den Inhalt deſſelben langſam hinunter, wobei er die um ihn Herumſitzenden aus ſeinen kleinen verſchwollenen Augen ſchleu anzwinkerte.
„Erzählen's, erzählen's, Herr Director,“ ſchrie ein halbes Dutzend Stimmen.
„Ein neues Seidel für den Herrn Director,“ ein anderes halbes Dutzend.
„Es mag nun wohl ſo ein zehn oder zwölf Jahre her ſein,“ begann Herr Schmenckel, nachdem er den Inhalt des neuen Seidels noch vorher um ein bedeutendes verringert hatte,„als ich eine Reiſe nach Egypten machte.“
Bei dem Worte Egypten wandte ſich Aller Augen auf Herrn John Cotterby, der ſich in ſeinen Stuhl zurücklehnte und geheimniß⸗ voll lächelte.
„Was wollten Sie denn in Egypten?“ fragte eine Stimme.
„Darf ich es ſagen, Cotterby?“ fragte Herr Schmenckel.
„Fiderunkankinſavalilaloramei,“ antwortete der Egypter, der keine Ahnung hatte, wozu ſein Herr und Meiſter die erbetene Erlaubniß haben wollte.
„Danke, Cotterby,“ ſagte Herr Schmenckel,„Beſcheidenheit ziert den Mann, aber weßhalb ſoll ich es verſchweigen, daß ich Ihretwillen die weite Reiſe machte. Sie müſſen nämlich wiſſen, meine Herren, daß der Ruf des Herrn Cotterby zu jener Zeit den ganzen Orient erfüllte, und daß man von nichts als von der fliegenden Taube ſprach. Ich ſagte zu mir, du mußt dieſen größten Künſtler, den die Erde je geſehen hat, für Deine Geſellſchaft gewinnen, ſo wahr du Caspar Schmenckel heißt. Geſagt, gethan: ich reiſe nach Egypten, wo Herr Cotterby ſich aufhalten ſollte, aber, wer nirgends zu finden war, das war Herr Cotterby. Endlich erfuhr ich von einem alten Derbiſch, der mir auch die ſprechende Schlange verkauft hat, welche ich morgen dem Publicum zu produciren die Ehre haben werde, daß Herr Cotterby ſich tief in der Wüſte bei den Pyramiden aufhielt, darf ich ſagen, weßhalb, Cotterby?“
„Tramtebaramta! Verzähl Sie, was Sie will!“ erwiderte der Egypter, mit einem großmüthig beſcheidenen Lächeln.


