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men— wurden durch einen ſeltſamen, halb wie der Schrei eines Menſchen, halb wie das Krähen eines Hahnes klingen⸗ den Ruf erſchreckt, welchen unzweifelhaft der Doktor ausgeſto⸗ ßen hatte, trotzdem er jetzt mit der ernſthafteſten Miene auf Herrn und Frau Commerzienrat Schmitz zuſchritt und das Recht, ſich als den älteſten und beſten Freund Lebrecht's vor⸗ ſtellen zu dürfen, mit wohlgeſetzten Worten für ſich in Anſpruch nahm.
Es währte denn auch keine zweite Minute, als bereits in der Geſellſchaft, welche um den Kamin Platz genommen, die lebhafteſte Unterhaltung luſtig hinüber und herüber ſchwirrte, an der nur Lebrecht ſich nicht betheiligte. Was galten ihm die Reminiscenzen des Herrn von Frank an das liebe gaſftfreie Haus in der heiligen Stadt? was die gnädigen Erwiderungen der Schwiegermama? was die Erzählungen des Schwiegerpa⸗ pas von den Erlebniſſen der heutigen Fahrt, und wie er Hun⸗ ger und Durſt mannhaft bekämpft, um ſich den Appetit zum Abendbrot, incluſive Königsbowle, nicht zu verderben? was Bertram's Humor, welcher ſich in den tollſten Sprüngen er⸗ ging und den guten alten Papa wiederholt faſt in Lachkrämpfe verſetzt hatte, denen der Doktor ſogar einmal mit ſanften Schlä⸗ gen zwiſchen die ſchwarzen Schultern ein Ende machen mußte? — Seine Blicke, wenn er ſie ja aufzuſchlagen wagte, ſuchten nur verſtohlen ihr Geſicht, das ihm nie ſo ſchön erſchienen— ſo durchglänzt von Heiterkeit! einer Heiterkeit, die, ach, in ei⸗ nem für ihn ſo demütigenden Gegenſatze ſtand mit ihrer mü⸗ den Schweigſamkeit während der vergangenen Stunden! Und warum hatte ſie— in der Eile— das grauſeidene Kleid an⸗ gelegt, das er ſo liebte, weil er ſie zum erſten Male darin ge⸗ ſehen? nur damit er durch jeden kleinſten Umſtand gemahnt werden ſollte an den unermeßlichen Schatz, den er beſeſſen,


